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 Multimar bei Nacht

 

 

Schlafen Fische mit dem Bauch nach oben? Oder gibt es Bettnester? Und welche Meeresbewohner sind nachts noch wach?

 

Wer ohne Antworten auf diese Fragen nicht mehr in den Schlaf kommt, war bei unserem Ausflug ins Multimar genau richtig. Nach Tönning ist es nur ein Katzensprung, so war der Bus schon gegen 17.00 Uhr am Multimar. Die letzten regulären Besucher kamen uns noch entgegen, aber dann gehörte das gesamte Museum uns allein. Zunächst konnten wir uns also bei Tageslicht schon einmal mit

den Räumlichkeiten vertraut machen. Die meisten Damen stöberten allerdings im Museumsshop. Nach einem deftigen Grünkohlessen (wir waren ein kleiner Vorgeschmack- am Freitag zum Biikebrennen sollten 440 Portionen auf den Tisch) wartete um 19.00 Uhr eine Nationalparkrangerin auf uns. Mit Taschenlampen bewaffnet ging es dann durch die Ausstellung.

 

Was soll ich sagen – ich glaube alle Teilnehmer haben an dem Abend noch etwas Neues über unseren Nationalpark und seine Bewohner erfahren können. Wusstet ihr z.B. wir oft man bzw. die Möwe von einem Wattwurm abbeißen muss, bis wirklich der gesamte Wurm gefuttert werden kann (22 x, vorher wird immer ein Stück Wurm „abgeworfen“) . Oder dass in den Eihäutchen , die wie Taschentücher im Wind an den Pflanzenhalmen flattern, kleine Katzenhaie heranwachsen? Und überhaupt, wer macht eigentlich was bei Ebbe…

 

Und auch die Hummer hatten Lust auf Besuch – zumindest solange die Taschenlampen nicht in Aktion traten. Alle drei Hummer hatten sich gerade gehäutet und sind dann besonders gut zu erkennen – sie sind knalleblau, wie ein griechisches Ferienhäuschen. Aber sie mögen halt kein Licht. Kaum von den Taschenlampen angestrahlt, wurde uns flugs der Hintern zugewandt und ab ging es zurück in die Höhle.

 

Die Zeit verging wir im Fluge, nach knapp 2 Stunden Führung fuhr der Bus wieder Richtung Heimat. Die eine oder andere Landfrau wird bestimmt mit den Enkelkindern noch einmal das Forum besuchen, auch für die Kleinen gibt es viel zu erleben und entdecken. Und nicht erst 2022, wenn die Fischotter auf dem Freigelände einziehen.  

 

Anne Clausen    

 

 

 

 

 

Land-Frauen-Verein Ostenfeld und Umgebung e.V.